Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ombre oder so...

Ich habe dünne, lange und etwas langweilige Haare. Ich mag sie trotzdem. Ohne sie würde ich sicher auch merkwürdig aussehen, weil ich so eine komische Kopfform habe. Haarbänder (ich weiß gar nicht wie die richtig heißen), die einem Haarreifen ähneln brauche ich gar nicht erst aufsetzen, da sie einfach nicht halten. Mein Hinterkopf ist einfach zu flach.
Spannend was :)

Auf jeden Fall habe ich etwas gesehen, dass ich mir zugelegt habe. Tönen und Färben ist eigentlich nicht mehr mein Ding, die Phase habe ich  mit 16 hinter mir gelassen. Auch sonst achte ich darauf, dass an meine Haare nicht zuviel Gedöns kommt, damit sie (soweit das bei unserer Umweltverschmutzung noch möglich ist) frei atmen können. Aber heute dachte ich, trau dich was :)

Ich habe einen Aufheller für den "Ombré-Effekt" gekauft. Ja ich weiß, ist ja schon fast wieder out, aber die Packung sah so vielversprechend aus. Normalerweise lasse ich mich durch sowas nicht unbedingt hinreißen, aber in diesem Fall schon.

Einige Blogger- und YouTuberinnen durften das ganze schon ausprobieren. Bei einigen habe ich keinen Unterschied gesehen, wenn ich ehrlich bin, aber genau dass war der Grund es mal zu versuchen. Ich dachte dass es nicht so schlimm aussehen wird, wenns dann doch in die Hose geht. Guter Plan, oder eher Nini-logik.

Es geht eigentlich ganz einfach. Pulver und Paste in die Flasche füllen, schütteln und fertig ist das Zeug. Leider riecht es auch etwas streng, da natürlich Amoniak enthalten ist. Ich dachte die Zeiten sind vorbei, aber ich kenn mich ja auch nicht wirklich aus. Man konnte es aushalten, aber gesund kann das einfach nicht sein, jedenfalls nicht für meinen Atemwege.

Jedenfalls zieht man sich dann schon die Handschuh über und nimmt die "Profibürste" (warum auch immer die so heißt) zur Hand und quetscht darüber das Fläschchen aus. Dann wird munter drauf los gebürstet. Vom Kinn nach unten. Hinten beginnen, dann über seitwärts bis nach vorn durcharbeiten. Eigentlich ganz leicht. Anschließend mindestens 25 und maximal 45 Minuten warten.

25 Minuten? Nicht mit mir, wenn schon denn schon!

Nach guten 40 Minuten konnte man dann schon einen kleinen Unterschied sehen. Da ich aber einen wirklichen Ombré-Effekt (von dunkel zu hell) wollte bzw. das ganze doch auch erkennbar sein sollte, hab ich noch ein wenig in die Spitzen gegeben und noch mal 25 Minuten gewartet. Keine Angst, in der Flasche ist mehr als genug, aber ich war erstmal vorstichtig.



Am Ende ist ein leichter "Von-der-Sonne-geküsst" Look erkennbar. Auf den Bildern leider nur mit viel Fantasie :)

Ich trau mich was, nech? :)
Natürlich sieht das ganze nicht aus wie auf der Verpackung, aber das war uns ja allen klar. Was nützt die "Profibürste", wenn der User alles andere als ein Profi ist!?

Kommentare:

  1. Huhu Nini,
    also ich finde, du schreibst ja immer tolle Texte :-D
    Les ich gerne! Zuerstmal finde ich überhaupt nicht, dass deine Haare langweilig aussehen/sahen, sondern "yummy", aber okay, wenn ich mir das End-Resultat-Bild angucke nach diesem Farb-Effekt (oder was auch immer das Zeug genau bewirkt), joah, das sieht nochmal etwas schicker aus!
    Heisst aber wie gesagt nicht, dass es vorher nicht auch schön war!

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