Donnerstag, 28. Juli 2016

Meine Erfahrfahrungen mit imPRESS

Hallo zusammen,

da bin ich wieder :)

Der Urlaub ist schon vorbei und die Hitze ist da...
Außerdem war die Hochzeit meiner Tante, so dass es da noch einiges vorzubreiten gab und ich wenig Zeit hatte.

Heute habe ich frei, weil die Party dann doch ganz schön lang war. Ich bin total verspannt und hab Kopfweh, obwohl ich nicht einen Tropfen Alkohol getrunken habe :)
Langes Feiern ist wohl nichts mehr für mich ;D

Aber ein wenig Bloggen möchte ich heute schon. 

Kurz vor der Hochzeit, mussten wir auf der Arbeit bei einem Umzug mithelfen.
Eigentlich kein Problem. Es war schön heiß und es gab einiges zu un :)
Das Schlimme daran war eigentlich nur, dass meine dünnen und brüchigen Nägel das nicht so gut überstanden haben. Am nächsten Tag sollte aber schon die Hochzeit sein...

Toll, was nun. Auf die Schnelle etwas zu finden ist ja nicht so einfach. Ich hatte noch French Tips von essence herumliegen und habe dafür Kleber gekauft. Die Tips klebten gut, aber nicht an den Nägeln. Irgendwann gab ich genervt und verklebt auf :)

Dann habe mich an die Klebenägel von imPRESS erinnert.
Auf YouTube habe ich sie schon einige Male gesehen, war aber nie überzeugt davon. 
Kennt ihr noch die Klebenägel, die man früher zu Fasching kaufen konnte (heute sicherliche auch noch)? Die Klebte man auf und fünf Minuten später fielen sie auch schon wieder ab, klebten nicht richtig und fühlten sich blöde an.
Genau so dachte ich auch über die imPRESS Nails.

Da ich aber nur die Wahl zwischen diesen, splitterndem Nagellack oder furchtbaren Nägeln hatte, habe ich es einfach mal ausprobiert und ich muss sagen, ich bin tatsächlich positiv überrascht.


Die Verpackung ist ja schon mal ganz süß :)
Die Farbauswahl bei dm war jetzt nicht so spektakulär, aber ich war froh, dass es sie dort überhaupt gab :)

So ein zartes Rosa geht ja auch eigentlich immer.





Zunächst muss die richtige Nagelform gefunden werden. Die Nägel sind relativ schmal, für große und breite Nägel sind sie also nicht geeignet.

Bei mir war es etwas schwierig, da mein Nagelbett recht schmal ist, der Nagel nach oben hin aber breiter ausläuft...hat ungefähr die Form einer Filtertüte (toller Vergleich, ich weiß ;D).
Schließlich und endlich habe ich dann aber passende Nägel gefunden.
Es sind wirklich viele Größen enthalten. Ich glaube von jeder vier, so dass man schon etwas von ihnen hat.

Man reinigt seine Nägel (ein Tuch ist enthalten) und zieht die Folie vom Nagel. Nagel auf den eigenen Nagel legen und in der Mitte festdrücken. Anschließend an den Seiten.
In der ersten halben Stunde immer mal wieder festdrücken und noch nicht mit Wasser in Berührung kommen lassen.



Der Kleber hält wirklich fest. Wenn er auf dem Nagel klebt, kann man den Nagel nicht noch mal verschieben oder richten, so dass einige meiner Nägel etwas schief saßen. Übung macht den Meister...
 Nicht dramatisch, aber am Anfang dachte ich ja auch nicht, dass der Kleber wirklich sooooo fest hält.

Erst später habe ich gelesen, dass man die Nägel feilen kann. Das habe ich dann auch einige Male gemacht. Der erste Nagel hatte dann aber leider noch so einen Rand dran (kann man auf einem der unteren Bilder bewundern). Sieht man aber auch nur, wenn man genau hinsieht und es weiß.





Da die Form nicht ganz so gut passte, ist vor dem Nagelbett immer noch eine kleine Lücke. Ich hatte schon etwas Angst, dass ich dadurch die Nägel verliere. Durchs Händewaschen, oder durchs durch die  Haare fahren. Die Haarre blieben natürlich in der Lücke hängen. Ich war sehr froh, dass ich die Haare gemacht bekam, sonst hätte ich sicher nicht nur einige der Nägel, sondern auch einige meiner Haare verloren.

Das ist nicht so optimal, aber bei der Klebevariante eigentlich ganz klar.
Das Tragegefühl war sehr fest. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich die Nägel verlieren würde, auch als ich noch an Opas Manschettenknöpfen rumfummeln, oder irgendwelche Knoten öffnen musste.
Ich denke es lag daran, dass die Länger meiner eigenen Nägel fast gleich war und die Spitzen dadurch verstärkt waren. Dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas auf den Nägeln klebt. Etwas fremdes. Das war nicht so angenehm, aber für einen Tag schon ok.



Nachts nach der Hochzeit:

 Opas Manschettenknöpfe und Schnürsenkel haben ihre Spuren hinterlassen. Ich hatte verdrängt, dass ich eine Feile dabei hatte. Ist aber keinem Aufgefallen denke ich :)


 Alles noch dran. Der Zeigefinger ist vom Knoten öffnen auch etwas aus der Form geraten.


(Sorry, Foto wollte nicht drehen) 
Hier kann man noch mal gut erkennen, wo ich hätte feilen müssen ;D

Das Entfernen der Nägel war auch ok...
ich habe die Finger einfach etwas in Nagellackentferner getaucht und die Nägel vorsichtig abgezogen.

Wenn noch etwas Kleber am Nagel blieb, konnte man ihn einfach abziehen, oder abrubbeln. 
So wie den Kleber in Zeitungen, wenn da etwas hineingeklebt ist, also ein Pröbchen oder sowas. Dann kann man den Kleber doch so abrollen...kennt das jemand? ;D
Auf jeden Fall ganz einfach.




Ich musste sie einfach abmachen, weil ich meine Haare befreien musste. Ich habe versucht die Haarnadeln mit ihnen zu entfernen, aber wie gesagt, die Haare bleiben an den Kannten hägen.

Fazit:

Ich bin wirklich überrascht. Ich denke, dass die Nägel wirklich einige Tage gehalten hätten. Für so eine Hochzeit, besondere Anlässe, oder wenn es mal schnell gehen muss, wirklich eine tolle Alternative zum Nagelstudio. 
Mit um die 6€ kann man da nicht meckern.
Lediglich das Verfangen der Haare und das Tragegefühl sprechen gegen eine dauerhafte Benutzung, sonst finde ich sie wirklich gut.

Was sagt ihr? Schon mal probiert, oder ein totales NO GO?

Liebe Grüße

Nini

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