Montag, 1. Mai 2017

Leseempfehlungen

Hallo zusammen,

heute soll es mal wieder um Bücher gehen. 
Dazu habe ich schon ewig keinen Post mehr verfasst.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich einiges gelesen und bis auf ein Buch, hat mir alles super gefallen.

Falls ihr noch ein paar Leseempfehlungen benötigt, ist dieser Post vielleicht das richtige für euch :)

Nick Cutter- Die Tiefe





Klappentext:

"Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …"

Ich fange gleich mal mit dem Buch an, dass mir nicht ganz so gut gefallen hat Es war kein totaler Reinfall, aber so richtig toll fand ich es leider auch nicht. Es ist mitunter ziemlich wirr, aber dennoch sehr spannend. Trotzdem wird die eigentliche Rahmengeschichte, nämlich das Ausbrechen der Krankheit, nur so hingenommen und nicht weiter verfolgt. Das fand ich schade, weil ich durch den Klappentext eben genau das erwartet hatte und dann immer irgendwie darauf wartete, dass da noch was kommt.
Letztendlich geht es eher um Luke und die Beziehung zu seinem Bruder und darum, wie der Wahsinn schrittweise Einzug erhält. Ziemlich spannend, aber das Ende war für mich nicht stimmig genug und irgendwie zu offen. Also ein Buch mit Potential, aber für mich irgendwie unbefriedigend.

Simon Beckett- Totenfang


Klappentext:

"Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.

Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.

Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…"

Ich bin ein riesen Simon Beckett Fan und habe nicht nur die David Hunter Reihe verschlungen!
Nun aber endlich auch Band fünf! 

Wie auch in den anderen Bänden, geht es um "David Hunter, einen forensischer Anthropologen, der vor dem tragischen Unfalltod seiner Frau Kara und seiner Tochter Alice als der Beste seines Berufs in ganz England galt". Er schlittert gewollt oder ungewollt in so manch einen kniffligen und spannenden Fall und hat alle Hände voll zu tun die Leichen zu identifizieren und seine eigene Rolle in dem ganzen Wirrwarr zu finden.
Der Schreibstil von Beckett ist einfach so spannend, dass man die Geschichten vor dem inneren Auge miterlebt, zusammenzuckt und man an mancher Stelle aufstehen und schreiend vor dem was sich hinter ihm befindet warnen will.
Ich kann die Reihe sehr empfehlen und hoffe, dass noch weitere David Hunter Thriller folgen werden!!! 

Weitere Emphelungen sind z.B. "Der Hof" und "Obsession"


Sebastian Fitzek- Der Augenjäger


Klappentext:

"Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen …"

 Zu diesem Buch gibt es noch den Vorgänger "Der Augensammler". 
Das ist mir irgendwie durchgerutscht. Macht aber nichts, denn der Augenjäger ist ein eigenständiges Buch, zu dem man kein Vorwissen benötigt. Dies schreibt Fitzek auch selbt zu seinem Buch.

"Der Augenjäger" war von vorn bis hinten spannend. Ich konnte nicht aufhören, bis ich zum Ende kam. Die Geschichte führt immer wieder in andere und oft auch unerwartete Richtungen und baut dadurch noch mehr Spannung auf.
Auch Fitzek hat so einen unglaublich tollen und spannenden Schreibstil. Man kann sich sofort in die Protagonisten hinein versetzen und fiebert bis zum Ende mit.


Zu Empfehlen sind z. B. auch "Noah" und "Seelenbrecher".



Mark Elsberg- Zero


Klappentext:

 "Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen
 
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …"


Ich habe bereits "Black Out" von Mark Elsberg gelesen und das Buch hängt mir immer noch nach. Es geht um einen internationalen Angriff auf das Stromnetz und der damit verbundenen Folgen, die ein weltweiter totaler Blackout in unserem digitalen Zeitalter auslösen könnte. Elsberg ist sehr ins Detail gegangen und hat für sein Buch gut recherchiert. Möglich wäre so Szenario meiner Meinung nach und versucht wurden solche Angriffe bereits. Die krassen Folgen hat er gut herausgearbeitet und mich persönlich sehr zum Nachdenken gebracht und mit der spannenden Geschichte komplett mitgerissen.

Mit Zero handelt es sich um nicht unbedingt leichtere Kost, aber es kommt vom Schreibstil und von der Spannung her nicht ganz an Black out heran. Dennoch handelt es sich wieder um ein Thema, dass sich absolut nicht weit entfernt von der Realität bewegt und mich ebenfalls wieder zum Nachdenken angeregt hat, denn ich benutzte ein Smartphone, verschiedene Apps und meine Daten sind weiß Gott wo unterwegs, einfach nur, weil ich mein Smartphone nutze. Wer sich also für solche Themen interessiert, kann sie hier in einer gut gemachten Geschichte verfolgen.


Alan Bradley- Flavia de Luc 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf


Klappentext:

"Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft « landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Doch wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element …"

Die Bücher über Flavia mag ich schon seit längerem. Nun bin ich auch endlich bei Band sieben angekommen. Band acht gibt es mittlerweile auch schon :D

Wikipediaauszug: "Bradleys Romanheldin ist die 11-jährige Flavia de Luce. Sie lebt um das Jahr 1950 mit ihrem Vater Colonel Haviland de Luce und ihren beiden Schwestern Ophelia (17), einer angehenden Berufsmusikerin, und Daphne (13), einem Bücherwurm, mit denen sie eine Art Hassliebe verbindet, gemeinsam auf Buckshaw, dem Familiensitz der de Luces, unweit der Ortschaft Bishop's Lacey. Die Mutter kam kurz nach Flavias Geburt beim Bergsteigen im Himalaya ums Leben, ihre Leiche wurde aber nie gefunden. Bedienstete auf Buckshaw sind der Gärtner Dogger und die Haushälterin Mrs. Mullet, deren Kochkünste nicht grundsätzlich von jedem Familienmitglied geschätzt werden.
Buckshaw ist im georgianischen Stil erbaut und wurde nachträglich um einen West- und einen Ostflügel erweitert. In Letzterem befindet sich Flavias Reich: Ein großzügig und komplett eingerichtetes Laboratorium, das einst einem Onkel Flavias, Tarquin de Luce, gehörte. Neben entsprechender Fachliteratur verfügt es über einen offenbar nie versiegenden Vorrat an Pülverchen und Tinkturen. Flavia ist trotz ihres Alters eine begeisterte und versierte Chemikerin und interessiert sich für Gifte aller Art, Hobbys, die ihr bei ihren Rachefeldzügen gegen die ungeliebten Schwestern und insbesondere bei der Aufklärung der Mordfälle, in die die junge Hobbydetektivin oft ungewollt verstrickt wird, immer wieder von Nutzen sind.
Ausgestattet mit einer großen Portion gesunden Selbstbewusstseins geht die oft aufmüpfige Flavia mit kindlicher Neugier und ebensolcher Unvoreingenommenheit, aber doch auch entschlossen an die einzelnen Fälle heran, die sie nicht selten in lebensbedrohliche Situationen führen. Bei den Aufklärungen rivalisiert sie regelmäßig mit dem zuständigen Polizeiinspektor Hewitt, dem sie bei ihren eigenen Ermittlungen häufig eine Nasenlänge voraus ist. Zwar missbilligt der Inspektor Flavias Alleingänge, doch kann er nicht verhehlen, dass ihre Recherchen und Entdeckungen grundsätzlich von großem, wenn nicht entscheidendem Nutzen sind. Mit dessen Frau Antigone verbindet Flavia eine herzliche Freundschaft."


Flavia stolpert Buchstäblich über die ein oder andere Leiche und durch ihre ungemeinde Neugierde hilft sie tatkräftig bei der Aufklärung der Morde, was den Erwachsenen natürlich nicht sehr recht ist. Dennoch kann Flavia es nicht lassen...
Der 7. Band hat eine Besonderheit, da er nicht auf Buckshaw, sondern im Internat in Kanada spielt.
Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch, wenn ich auch die schrulligen Hausangestellten und Familienmitglieder vermisst habe. Mit dem Ende habe ich noch so meine Problemchen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das Buch begonnen habe, als ich in einem Lesetief war und auch irgendwie kaum Zeit fand, um es durchgängig zu lesen. Daher freue ich mich schon auf Band 8 und hoffe, dieser bringt meine grauen Zellen wieder in Schwung.


Jean G. Goodhind- Hoey Driver 4: Mord nach Drehbuch


Klappentext:

"In Bath wird ein Film über Jane Austen gedreht. Hotelbesitzerin Honey Driver, ihre Mutter und ihre Tochter spielen als Statisten darin mit. Als die launische Hauptdarstellerin ermordet wird, gerät Honey unter Mordverdacht und muss ihre Unschuld beweisen."

Ich bin ein Fan der Honey Driver Reihe. Ich habe schon einige der Bücher gelsen. Als ich neulich meine Bücherregale ausgemistet und sortiert habe, ist mir aufgefallen, dass mir noch ein paar Bände der Reihe fehlen. Ich dachte ich hätte die Reihenfolge eingehalten, aber nö. Band vier hatte ich noch gar nicht gelesen. Zum Glück ist auch hier jedes Buch eine eigenständige Geschichte . Zu Anfang wird man noch einmal kurz in die Geschichte um Honey eingeführt. 



"Hannah Driver, die von Freunden und Bekannten Honey genannt wird, betreibt das kleine Green River Hotel im südenglischen Bath in der Grafschaft Somerset. Mit ihrer 18 Jahre alten Tochter Lindsey lebt Honey, Mitte 40 und verwitwet, ein alltägliches, sicheres und unaufregendes Leben. Und dann gibt es da noch ihre überperfekte Mutter, die einzige Person, die Honey mit Hannah anspricht, weil sie nicht so sein will, wie die anderen.. Doch eigentlich ist nur ihre antike Unterwäschesammlung die ein bisschen ungewöhnlich in ihrem so normalen Leben ist.
Bis sich eines Tages etwas ändert. Sie wird vom Hotelverband als Verbindungsfrau zur Polizei ernannt, weil sie “einschlägige” Erfahrungen hat. Das es sich dabei nur um das tippen der Berichte von Bewährungshelfer gehandelt hat, ist unwichtig. Sie ist die einzige im Verband, die, wenn auch nur indirekt, mit Kriminellen zu tun hatte.

Nach anfänglicher Skepsis, erwacht in ihr plötzlich die Hobbydetiktivin. An der Seite des charmanten Inspector Steve Doherty schlittert sie von einem Fall in den nächsten…"


Mehr informationen benötigt man nicht. Was mich etwas stört ist, dass eben diese kleine Vorgeschichte etwas plump und unoriginell eingebracht und abgehandelt wird. Aber wer die Reihe schon kennt, will sich auch nicht länger als nötig damit auseinander setzen, da man ja über die Verhältnisse bescheid weiß. Trotzdem wäre es netter, wenn der ganze Kram igrndwie schöner verpackt würde. Trotzdem tut das dem Ganzen keinen Abbruch und ist ja auch nur mein persönliches Empfinden.
Ich  mag die teilweise schrulligen Charaktere, den Witz und die Leichtigkeit der Geschichten. 
Keine schwere Kost, sondern ein lustiger und spannender Schreibstil, der Spaß macht für zwischendurch.

Ich scheine eine Vorliebe für Bücherserien/ -reihen zu haben. Dabei ist das meist unbeabsichtigt. Ich beginne oft Bücher zu lesen und stelle dann fest, dass es da noch ein paar Bücher mehr gibt. Fluch und Segen zu gleich, wenn man dann irgendwann auf die neusten Bände der Reihe warten muss.
Früher habe ich fast ausschließlich Fantasyschinken gelesen, aber mitlerweile, unschwer zu erkennen, stehe ich sehr auf Krimis, Thriller und Romane.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Anregungen geben und wünsche euch einen schönen Feiertag!

Nini

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